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Digitalisierung vs. Dieselverbot

Es ist still um den Dieselskandal geworden. In der Presse wird das Thema inzwischen kaum noch behandelt. Trotzdem müssen wir den Blick auf das richten, was unter anderem München droht: Das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge.

Lösungsvorschläge aus der Kommunalpolitik gibt es bislang keine. Fast. Die derzeit einzige Lösung der Städte besteht in dem Vorschlag, die Nutzung von Dieselfahrzeugen einzuschränken oder ganz zu verbieten. Aus meiner Sicht ist das Irrsinn.

Das Auto ist heute ein zentraler Punkt im Leben unserer Gesellschaft. Der Weg zur Arbeit, Einkaufen und so weiter. Bei den allermeisten Dingen des täglichen Lebens spielt die Mobilität eine entscheidende Rolle. Man kann das nicht einfach verbieten.

Ein Fahrverbot in München würden schlussendlich nicht nur die Münchnerinnen und Münchner zu spüren bekommen, sondern auch jene, die täglich in die Stadt fahren. Wer im Landkreis Fürstenfeldbruck oder Dachau wohnt, aber in München beruflich tätig ist, der ist als Dieselfahrer ebenso bedroht, als würde man in München wohnen und arbeiten.

Statt die Nutzung von Dieselfahrzeugen zu verbieten, oder den Kampf zwischen Diesel- und Elektroautos zu führen, richtet sich mein Augenmerk auf die Masse der Fahrzeuge, die täglich in München unterwegs sind. Wenn es möglich wäre, die Anzahl zu reduzieren, dann käme das der Luftqualität und den verbliebenen Autos in München zugute. Die Überlastung der Straßen, und die tägliche Parkplatzsuche, zu beenden.

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es ein Umdenken an den Stellen, die auf eine persönliche Anwesenheit auch verzichten könnten. Beispielsweise können viele Bürokräfte Dank Digitalisierung auch von zuhause aus arbeiten.

Vertriebsinnendienst, audiovisuelle Meetings und Teamarbeit via virtuelles Büro dank Cloudfunktionen sind nur einige praktische Beispiele für Work@Home.

Im Klartext: Statt Dieselverbot wollen wir ein Angebot schaffen, um die Straßen zu entlasten – und damit die Luftqualität verbessern. Der beruflichen Tätigkeit zuhause nachzugehen, würde den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den täglichen Verkehrsinfarkt ersparen, und bis zu zwei Stunden Lebenszeit schenken, welche sie sonst auf dem Arbeitsweg verlieren.

Um das umzusetzen brauchen wir:

  • Gesetzliche Regelungen, die Heimarbeit ermöglichen, verbessern und fördern
  • Einen zügigen Ausbau der Netzinfrastrukur (einschließlich ländliche Regionen)
  • Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Unternehmen und Beschäftigte bzgl. der digitalen Anwendungsmöglichkeiten in Betrieb und zu Hause

Um die richtigen Weichen jetzt stellen zu können, braucht es eine starke FDP im Bundestag.

Ihr FDP-Bundestagskandidat
Andreas Schwarzer


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